Blütenpollen - die Energiequelle aus Blütenstaub

Blütenpollen - die Energiequelle aus Blütenstaub

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Pollen 
oder Blütenstaub (lat. pollen = feiner Staub) gehört mit zum Besten, was Pflanzen hervorbringen. Pollen bezeichnet die männlichen Keimzellen der Blütenpflanzen, die Informationen über die Pflanze in konzentrierter Form enthalten. Pollen in der Urform als Blütenstaub ist also eigentlich kein Bienen-, sondern ein Pflanzenprodukt.

Bienen sammeln die mikroskopisch kleinen Pollenzellen und packen sie mit Nektar vermischt in ihre Pollenhöschen. Dabei erst wird aus dem Blütenstaub das Pollengranulat, wie wir es kennen und verwenden. An den Hinterbeinen zum Stock transportiert, wird der Pollen dort von den Stockbienen abgenommen und für die Aufzucht der Larven sowie für die eigene Ernährung eingelagert.

Pollen ist die Haupteiweißquelle für den Bienennachwuchs, für die Honigbiene ist der Pollen vor allem ein wichtiger Fett- und Eiweißlieferant.


Perga oder Bienenbrot bezeichnet die in den Wabenzellen eingestampften und vergorenen Pollenhöschen.


Wussten Sie, dass ...

  • Pollenkörner wegen Ihrer festen Hülle praktisch unverwüstbar und unbeschränkt haltbar sind und Jahrmillionen überstehen können ? 
    Paläontologen, Geologen und Altertumsforscher haben sich das zunutze gemacht, denn mit Hilfe der Pollenanalyse lässt sich das Alter einer geologischen oder prähistorischen Kulturschicht bestimmen.
  • Pollen einen hohen Anteil an Proteinen, die zum größten Teil aus essentiellen Aminosäuren (z.B.: Leuzin, Isoleuzin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Valin) bestehen, enthält.
  • Pollen fast das gesamte Spektrum an Vitaminen (B1, B2, B6, Ascorbinsäure, Biotin, Folsäure, Niazin, Panthothensäure, A, D und E) enthält
  • alle 28 Mineralien, die sich im menschlichen Körper finden auch im Pollen enthalten sind ?
  • Pollen die Funktion der Bauchspeicheldrüse verbessert und deshalb auch von Diabetikern genutzt
    werden kann ? Pollenhonig enthält viel Fruchtzucker. Trotzdem sollten Diabetiker ihn wegen der vielen in ihm enthaltenen Kohlenhydrate nur in Maßen (1-2 Teelöffel täglich) und möglichst unter ärztlicher Kontrolle genießen.
  • wir den Blütenpollen mit einer Pollenfalle von den Bienen sammeln ? Hier streifen die Bienen Ihr Pollenhöschen vor dem Eingang des Bienenstockes in eine Aufwangwanne ab.
  • wir das Bienenbrot direkt aus den Waben sammeln ?
  • das Pollen von der Linde dottergelb, von der Erle grünlich gelb, von Mohn schwarz/grau, von Löwenzahn & Sonnenblume dunkelgelb und von der Phazelie blau ist.

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Quellenverzeichnis:

  • Dr. med. Stefan Stangaciu, Elfi Hartenstein: Sanft heilen mit Bienenprodukten - So nutzen Sie die Kraft von Honig, Propolis, Geleé Royal & Co.; ISBN 978-3-8304-2190-0
  • Annette Matzke, Stefan Bogdanov, Katharina Bieri, Kathrin Rieder: Bienenprodukte und Apitherapie; ISBN 3-9522157-6-7
  • Matthias Lehnherr, Hans-Ulrich Thomas: Natur- und Kulturgeschichte der Honigbiene; ISBN 3-9522157-6-7
  • Wolfgang Oberrisser: Imkereiprodukte - Verarbeitung von Honig, Pollen, Wachs & Co; ISBN 3-7020-0920-5
  • Verein deutschschweizerischer und rätoromanischer Bienenfreunde VDRB: Broschüre Faszination Bienen